TÜV Zertifizierung TÜV zert. Sachverständige
Bewertung Kfz Sachverständigenbüro Radke

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Kfz Sachverständigenbüro

Radke GmbH 

 

München Nord

Tagetesstr. 7

80935 München

Tel.: +49 (0) 89 218 948 96

Fax: +49 (0) 89 35 82 82 51

 

München Ost / Kirchheim

Prüfhalle + Büro

Hausen 13

85551 München (Kirchheim)

Tel.: +49 (0) 89 218 948 96

Fax: +49 (0) 89 35 82 82 51

 

München West/ Eichenau

Max-Planck-Str. 8

82223 Eichenau

Tel.: +49 (0) 8141 509 899 4

Fax: +49 (0) 89 35 82 82 51

 

München Ost / Albaching

 

Fax: +49 (0) 89 35 82 82 51

 

Berchtesgaden

Buchenhöhe 1

83471 Berchtesgaden

Tel.: +49 (0) 8652 609 277 9

Fax: +49 (0) 89 35 82 82 51

 

Ankum / Osnabrück

Nonnenbergweg 9

49577 Ankum/Osnabrück

Tel.: +49 (0) 5462 326 996 6

Fax.: +49 (0) 89 35 82 82 51

 

Bamberg

bei Firma Brummet

Prüfhalle + Büro

Gutenbergstr. 25

96050 Bamberg

Tel.: +49 (0) 951 299 099 44

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Schweinfurt

Lindenbrunnenweg 18

97422 Schweinfurt

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Düsseldorf

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Rosenheim / Bad Aibling

 

Tel.: +49 (0) 8061 348 299 6

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Würzburg / Giebelstadt

 
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Löbichauer Str. 70A
07749 Jena
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Deggendorf

 

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Ingolstadt

 

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Rechtliche Grundlagen beim Kfz-Haftpflichtschaden

Die rechtlichen Grundlagen bilden das Pflichtversicherungsgesetz (PfLVG), dasVersicherungsvertragsgesetz (VVG), die Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB), das Straßenverkehrsgesetz (StVG) sowie das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Pflichtversicherungsgesetz (PfLVG)

 

Der § 1 des Pflichtversicherungsgesetzes besagt, dass jeder Fahrzeughalter (mit regelmäßigem Wohnsitz in Deutschland) eines Kraftfahrzeuges oder
Anhängers verpflichtet ist, für sich und den berechtigten Fahrer eine
Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Gebrauch des Fahrzeuges verursachten Personen-, Sach- und Vermögensschäden abzuschließen. Halter ist, wer das Kraftfahrzeug auf eigene Rechnung gebraucht und die tatsächliche Verfügungsgewalt hat.

 

Die Kfz-Haftpflichtversicherung schützt einerseits den Fahrzeughalter und Fahrer vor
Schadensersatzansprüchen aufgrund eines Verkehrsunfalles und andererseits das
Unfallopfer, wodurch sichergestellt ist, dass diesem für den entstandenen Schadenersatz geleistet wird. Der Umfang der Kfz-Haftpflichtversicherung ergibt sich aus dem Versicherungsvertrag und im Innenverhältnis zwischen Versicherer und
Versicherungsnehmer aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB).

 

Der § 249 BGB lautet wie folgt:

1) Wer zum Schadenersatz verpflichtet ist, hat den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtete Umstand nicht eingetreten wäre.

2) Ist wegen Verletzung einer Person oder wegen Beschädigung einer Sache Schadenersatz zu leisten, so kann der Gläubiger statt der Herstellung den dazu erforderlichen Geldbetrag verlangen. Bei der Beschädigung einer Sache schließt der 
nach Satz 1 erforderliche Geldbetrag die Umsatzsteuer nur ein, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist.

 

Der Schadenersatz dient der Wiederherstellung der früheren Güterlage. Dem Geschädigten dürfen grundsätzlich keine Nachteile, aber auch keine Vorteile entstehen. Der Geschädigte hat die Pflicht, die Schadenersatzansprüche gegenüber dem Schadenverursacher bzw. dessen Versicherung der Höhe nach nachzuweisen. Weiterhin hat er Beweismittel zu sichern. Ihm obliegt somit die Beweispflicht.

Hierauf beruht die Beauftragung eines Kfz-Sachverständigen mit der Erstellung eines Kfz-Beweissicherungshaftpflichtgutachtens.


Schadensminderungspflichten

Der Geschädigte (Anspruchsteller) ist verpflichtet, nach seinen Möglichkeiten den Schaden abzuwenden oder gering zu halten.

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